Neue Inhalte und Themen für Praxisanleiter
Die Fortbildungen fördern zugleich die Auseinandersetzung mit dem Rollenverständnis von Praxisanleitung und befähigen die Teilnehmenden praktische Anleitung innovativ mitzugestalten.
Der Gesetzgeber fordert von weitergebildeten Praxisanleitungen, dass Sie berufspädagogische Fortbildungen in einem Umfang von mindestens 24 Stunden pro Jahr absolvieren (§4, Abs. 3 PflAPrV). Die ZfG wird diesem Fortbildungsbedarf durch verschiedene ganztägige Fortbildungen gerecht. In den Fortbildungen setzen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen berufspädagogischen Themen auseinander und wenden diese praxisnah und exemplarisch an. Die Themen sind unabhängig voneinander und können in einer beliebigen Reihenfolge absolviert/ gebucht werden.
Sie finden den Anmeldelink jeweils direkt beim Thema der von Ihnen gewählten Fortbildung.
Jahresangebot
Die Fortbildungsveranstaltungen beginnen i. d. R. um 08:30 Uhr.
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Durch den umfassenden Kompetenzbereich der generalistischen pflegeberuflichen Gesetzgebung „Pflegeprozesse und Pflegediagnostik in akuten und dauerhaften Pflegesituationen verantwortlich planen, organisieren, gestalten, durchführen, steuern und evaluieren“ wird der Pflegeprozess zur handlungsleitenden Basis von Anleitungssituationen. In diesem Modul durchlaufen Sie die Phasen des Pflegeprozesses. Sie setzen sich mit den aktuellen pflegewissenschaftlichen Instrumenten wie Pflegeassessment, Pflegediagnosen (NANDA-I-Klassifikation), Pflegezielen entsprechend der NOC Klassifikationen und NIC Pflegeinterventionen auseinander. Sie reflektieren die Sinnhaftigkeit des Pflegeprozesses für die Anleitung von Auszubildenden in der pflegerischen Praxis.
Referent/in: Bastian Dieckhues
Termine:
Do. 28.05.2026
Eintägiger Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Bewertungen anderer Menschen finden nahezu ständig statt. Meist geschehen sie unbewusst und auf der Grundlage eigener, subjektiver Werte und Vorstellungen. Erst die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten und der Erarbeitung objektiver Kriterien erlaubt eine berufsbezogene, objektive und gerechte Beurteilung der Leistungen im beruflichen Kontext.
In diesem Modul geht es um eine wertebezogene Auseinandersetzung mit Beurteilungsmaßstäben, sach- und fachbezogene Kriterien für eine Leistungsbeurteilung im Rahmen der Praxisanleitung und Anlässe und Formen von Bewertungen.
Referentin: Birgit Hullermann
Termin:
Di. 14.04.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägiger Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Wer eine Anleitungsfunktion übernimmt, beginnt damit kein neues Leben, er bleibt Teil desselben Systems und möchte auch weiterhin in Zusammenarbeit mit den Kollegen/innen eine optimale Versorgung der Patienten und Bewohner gewährleisten.
Neben der alltäglichen Stationsarbeit sind sie zuständig für Planung und Durchführung der Praxisanleitung. Praxisanleitungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung, sie arbeiten mit Auszubildenden aus unterschiedlichen Generationen und anderen Kulturen.
Dieses Seminar hat das Ziel, die Anforderungen an die Position des Praxisanleiters/der Praxisanleiterin und die Bedeutung struktureller Rahmenbedingungen zu reflektieren, und sich mit den unterschiedlichen Erwartungen auseinanderzusetzten und Lösungsansätze zu erarbeiten.
Sie erfahren, wie Sie in kritischen Situationen souverän agieren sowie Instrumente zur zielorientierten Gesprächsführung effektiv nutzen können.
Referentin: Birgit Hullermann
Termine:
Di. 19.05.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Prüfungen sind immer auch besondere Herausforderungen. Manche „nehmen` s leicht“, andere können vor Aufregung nicht schlafen, machen nie dagewesen Fehler und sind „komplett von der Rolle“. Als Praxisanleitung sind Sie in diesen Situationen besonders gefragt.
Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit Methoden zur erlernen, die helfen Ihre Auszubildenden mental auf die Prüfungssituation vorbereitet.
Referentin: Birgit Hullermann
Termine:
Di. 03.02.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Mi. 25.11.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Der Gesetzgeber fordert von weitergebildeten Praxisanleitungen, dass Sie berufspädagogische Fortbildungen in einem Umfang von mindestens 24 Stunden pro Jahr absolvieren (§4, Abs. 3 PflAPrV). Das Alexianer Bildungszentrum Gesundheit und Soziales wird diesem Fortbildungsbedarf durch verschiedene ganztägige Fortbildungen gerecht. In den Fortbildungen setzen sich die Teilnehmenden mit verschiedenen berufspädagogischen Themen auseinander und wenden diese praxisnah und exemplarisch an.
In der praktischen Ausbildung sollen die Auszubildenden nach den Rahmenausbildungsplänen schrittweise an die vielfältigen Herausforderungen der Pflegepraxis herangeführt werden. Worin bestehen konkret diese Anforderungen, was bedeutet - umgangssprachlich - leicht oder schwer?
In dieser Fortbildungsveranstaltung werden sechs Ansatzpunkte für eine Komplexitätssteigerung im Verlauf der Ausbildung vorgestellt und mit den Kompetenzbeschreibungen der Rahmenausbildungspläne verknüpft. Übungen ermöglichen die Anwendung in den Praxisfeldern, um Ausbildungsplanung und die Formulierung von Lernaufgaben individuell und Setting bezogen zu planen und umzusetzen.
Referent: Bastian Dieckhues
Termine:
21.09.2026
Eintägiger Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Darüber spricht man nicht (oder doch?): Scham. Ekel, Sexualität, Gewalt. Dennoch sind es Phänomene, die in der Pflege nur allzu häufig vorkommen. Lassen Sie uns gemeinsam diese Themen aus der Tabuzone holen und nach einem konstruktiven Umgang damit für die Praxisanleitung finden.
In dieser Fortbildungsveranstaltung geht es um Fragen wie: Warum sind Tabuthemen Tabuthemen? Was belastet Auszubildende, wenn diese Themen unterschwellig oder direkt vorhanden sind? Wie kann man professionell mit diesen Themen umgehen?
Referentin: Birgit Hullermann
Termine:
Di. 03.03.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägiger Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
In dieser Fortbildung geht es darum, wie Sie als Praxisanleiter: in, Auszubildende in ihrem Lernprozess für die praktische Bewegungsförderung unterstützen können.
Neben dem wichtigen Bereich Kommunikation, spielt ihr eigener Lernprozess für Bewegungskompetenz in der Pflege die Hauptrolle, weshalb der Fokus auf praktischen Übungen und Lernsituationen liegen wird.
Ziel ist die Vertiefung des eigenen Wissens in den 3 Phasen der Mobilisation, Prophylaxen und Expertenstandards, um mehr Sicherheit bei der Anleitung von Auszubildenden im Bereich Mobilisation zu bekommen.
Referent/in: Oliver Härting
Termine:
Fr. 29.05.2026
Fr. 06.11.2026
Eintägiger Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
In der Pflege gilt seit 2020 die neue Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die generalistische Pflegeausbildung, die den Theorie-Praxis Transfer betont und mit einem erhöhten Interesse an der Thematik „Lehren und Lernen im Skills Lab“ einhergeht (SimNAT Pflege e.V. 2022). Zudem gibt der neue Rahmenlehrplan Anregungen für das Lernen in simulativen Lernumgebungen (vgl. Ammende et. al. 2019). Dies haben wir an der Zentralschule für Gesundheitsberufe zum Anlass genommen die Simulation an unserer Schule zu etablieren.
In diesem Modul lernen Sie die Simulation als Lehr- und Lernmöglichkeit für Auszubildende in der Pflege kennen. Sie erfahren die Einsatzmöglichkeiten (Simulationsmodalitäten), Chancen und Herausforderungen des dritten Lernortes inklusive des aktuellen Formats der Zwischenprüfung in der dreijährigen Ausbildung an der Zentralschule. Im weiteren Teil der Veranstaltung haben Sie die Möglichkeit Selbsterfahrungen in diesem Bereich zu machen. Abschließend können Sie in einem Workshop eigene kreative Ideen einbringen und erarbeiten.
Referent*in: Sabrina Kaiser und Benedikt van Weegen
Termine:
Di. 21.04.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Mo. 05.10.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Zweitägige Fortbildung für Praxisanleitungen (16 Stunden)
(nur gemeinsam buchbar)
Auch kann Humor eine wichtige Strategie und Kraftquelle sein, um den Belastungen des Pflegeberufs etwas entgegenzusetzen.
In dieser Weiterbildung bieten die Trainer: innen der Stiftung aus der Perspektive des Humors Inhalte aus den Bereichen wertschätzende und ressourcenorientierte Kommunikation, Wahrnehmung und Perspektivwechsel, konstruktive Kritik und positive Fehlerkultur sowie Stressmanagement, Selbstfürsorge und Resilienz an.
Wenn Praxisanleitende diese Ressource für sich nutzen und eine humorvolle Haltung bewusst kultivieren, vorleben und weitergeben, können sie sich selbst und ihre Auszubildenden stärken und ein heilungsförderliches Sozialklima für Patient: innen und Bewohner: innen schaffen.
Tag 1 – Schwerpunkt berufspädagogische Inhalte: Seminar „Humor hilft lehren“
Tag 2 – Schwerpunkt Selbstfürsorge und Resilienz Handlungsstrategien für ihren Berufsalltag und für die Tätigkeit als Praxisanleiter: innen.
Referent:innen: Kooperation mit der Stiftung „Humor hilft heilen“
Termine:
Do. 26.02.2026 und Fr. 27.02.2026 jeweils von 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Do. 09.07.2026 und Fr. 10.07.2026 jeweils von 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Praxisanleitung kann mehr als nur „Learning-by-Doing“. In dieser Fortbildung lernen Sie verschiedene Methoden für die Gestaltung von Anleitungssituationen kennen, mit denen Sie Ihre Auszubildenden zielgerichtet und kreativ beim Kompetenzerwerb in der Praxis unterstützen. Zudem erhalten Sie die benötigten Grundlagen zur Auswahl von Methoden, um den unterschiedlichen Voraussetzungen der Auszubildenden und des Lernortes gerecht zu werden und themenspezifisch passende Angebote zu entwickeln.
Referent*innen: Miriam Struve
Termine:
Mi 21.10.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Konflikte sind alltäglich und notwendig, insbesondere in der Teamarbeit. Im Allgemeinen erreicht man erst durch Konflikte Gemeinsamkeit. Voraussetzung ist natürlich, dass diese kommuniziert werden. Allerdings werden Konflikte im täglichen Arbeitsleben eher als störend und wenig konstruktiv erlebt. Aufgaben müssen erledigt und geschafft werden. Die Anforderungen an den Einzelnen sind hoch. Das Verständnis für den anderen und ein bewusster Umgang mit Konflikten bleiben auf der Strecke. Insbesondere in der Praxisanleitung ist ein konstruktiver Umgang mit Konflikten für eine gelungene Anleitung wichtig. Auszubildende lernen am Vorbild. Durch die bewusste Reflexion konflikthafter Situationen können sie eine positive Haltung zu Konflikten entwickeln.
Das Seminar bietet Ihnen die Möglichkeit den Umgang mit konflikthaften Situationen zu thematisieren und zu trainieren. Dabei steht eine wertschätzende Kommunikation im Umgang mit Konflikten im Vordergrund.
Referentin: Birgit Hullermann
Termine:
Mo. 11.05.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Bitte beachten Sie, dass es sich hier um eine zweitägige Veranstaltung handelt und beide Tage nur gemeinsam gebucht werden können.
Viele Praxisanleitende kennen es - für tiefergehende Diskussionen von Themen, ihre praktische Anwendung oder die Vermittlung von Faktenwissen fehlt oft im stressigen Praxisalltag am Ende die Zeit.
In diesem zweitägigen Seminar werden Sie selbst für Ihr Setting einen individuellen Podcast für Auszubildende entwickeln. Die erstellten Lerninhalte sind wiederholbar bei gleichbleibender Qualität in der pflegeberuflichen Praxis einzusetzen und erspart gleichsam wertvolle Zeit ein, da nicht die direkte Anwesenheit von Ihnen gefordert wird. Dies ist eine schöne Ergänzung zu Lern- und Arbeitsaufgaben und motiviert die Auszubildenden, sich Wissen auditiv anzueignen, da das Medium Podcast in ihrer Lebenswelt täglich vorkommt. Sie als Praxisanleitende erweitern Ihre Kompetenzen im Umgang mit digitalen Medien.
Referentin: Senta Marienfeld
Termine:
Mo. 29.06.2026 und Di. 30.06.2026 jeweils von 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Mo. 23.11.2026 und Di. 27.11.2026 jeweils von 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Online (Für diese Fortbildung benötigen alle Teilnehmenden einen Internetanschluss. Des Weiteren empfehlen wir ein internetfähiges Endgerät)
1 Fortbildungstag für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Spätestens seit der Pandemie sind digitale Tools nicht mehr aus der Berufspädagogik wegzudenken. In diesem Workshop erstellen Sie unter Anleitung digitale Lernangebote mit Padlet, Mentimeter oder Kahoot, die die Auszubildenden selbstständig oder mit Ihnen gemeinsam nutzen können. Bringen Sie gern Ihre Ideen mit. Denkbar wären eine interaktive Vorstellung besonderer Aufgaben in Ihrem Setting, Lernquizzes, Übungen zur Einschätzung des Lernstandes und vieles mehr!
Inhalte:
• Vorstellung der Tools Padlet, Mentimeter und Kahoot
• Wissenswertes zum Umgang
• Datenschutz
• Erstellung eigener Inhalte mit anschließender Präsentation
Materialien, die mitgebracht werden müssen:
• Laptop und Smartphone
• Ggf. digitales Material aus ihrem Arbeitsbereich (Fotos, Hintergrundinfos etc.)
• Bereitschaft zur Erstellung eines eigenen Accounts bei den jeweiligen Tools
• Freude am digitalen Arbeiten
Referent:innen: Miriam Struve
Termine:
Online: Mi.29.04.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
In der praktischen Abschlussprüfung kommt alles, was Sie und ihre Auszubildenden gemeinsam erarbeitet haben, auf den Prüfstand. Wir schlüpfen von der Rolle der Unterstützenden in die Rolle des Beurteilenden. Damit gehen auch neue Anforderungen einher und Abläufe müssen koordiniert werden. Trotz Stresssituation kann ein sicheres und verbindliches Auftreten ihrerseits die Auszubildenden beruhigen und Ängste nehmen und damit eine erfolgreiche Prüfung ermöglichen.
Inhalte:
• Rechtliche Grundlagen
• Ablauf, Aufgaben, Absprachen
• Beurteilungsinstrumente nutzen
• Kommunikation in Prüfungssituationen mit praktischen Übungen
Die Teilnahme an dieser Veranstaltung ist Praxisanleitungen aus Einrichtungen der Alexianer Münster vorbehalten.
Referentin: Miriam Struve
Termine 2026:
Mi. 13.05.2026 - 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Mo. 28.09.2026 - 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägiger Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Weltweit gibt es nicht nur verschiedene Konzepte von Gesundheit und Krankheit, auch die Ursachen für gesundheitliche Beschwerden können sehr unterschiedlich sein. Welche Auswirkungen hat zum Beispiel der Böse Blick und welche Folgen kann ein Sturz haben? In allen Gesellschaften gibt es zudem Vorstellungen davon, was für eine Heilung notwendig ist. Neben bestimmten Nahrungsmitteln können es auch spezielle Zeremonien sein, die auf Menschen in Deutschland befremdlich wirken können.
Im Gesundheitssystem in Deutschland führen diese unterschiedlichen Vorstellungen sehr oft zu Missverständnissen oder gar Konflikten möglicherweise auch in der Praxisbegleitung von Auszubildenden.
Der Workshop erläutert anhand von Beispielen, welche Vorstellungen es im Bereich Gesundheit, Krankheit und Heilung gibt. Die Teilnehmenden lernen, wie sie durch den Perspektivenwechsel über diese unterschiedlichen Vorstellungen mit den Auszubildenden und auch den Patientinnen und Patienten ins Gespräch kommen können.
Sie erarbeiten zudem Handlungsstrategien, wie sie im Arbeitsalltag mit diesen unterschiedlichen Vorstellungen kultursensibel umgehen können. In diesem Zusammenhang wird auch auf die Grenzen der interkulturellen Verständigung zum Beispiel durch Hygienevorschriften oder Behandlungsleitlinien eingegangen.
Referent*innen: Kooperation mit der ESE Ethnologie in Schule und Erwachsenenbildung (ESE) e.V.
Termine:
Do. 16.04.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Do. 01.10.2026; 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Die Pflege und Begleitung Schwerkranker und Sterbender zählt zu den zentralen Aufgaben der Pflegeberufe und stellt somit einen wichtigen Inhalt während der Ausbildung dar. Dieses Thema zu unterrichten und anzuleiten bedarf hoher fachlicher Kompetenz und Sensibilität.
In dieser Fortbildung wird unter Berücksichtigung der Ausbildungsrichtlinien, der curricularen Vorgaben (z.B. Lernsituationen) pflegerisches Wissen nach neuestem Erkenntnisstand vermittelt. Eine kontinuierliche Anpassung der Lerninhalte an die Erfordernisse der Praxis und eine stetige Aktualisierung und Weiterentwicklung auf der Grundlage pflegewissenschaftlicher Erkenntnisse (z.B. Expertenstandards) oder anderer Empfehlungen (z.B. Pflegeleitlinien der DGP) sind unerlässlich, um Qualität sicher zu stellen. Aber auch eine Anpassung der Lerninhalte mit Berücksichtigung der Bedürfnisse von Auszubildenden, stellt gerade bei diesem Thema eine besondere Herausforderung dar. Viele Auszubildende haben Berührungsängste, Unsicherheiten und zahlreiche Fragen zum Thema „Sterben und Tod“. Wie kann diesen Fragen begegnet werden? Wie werden Auszubildende in die Sterbebegleitung einbezogen und dabei begleitet? Wie kann eine Schulung ihrer pflegerischen Wahrnehmung und Beobachtung gelingen?
Qualität der Pflegeausbildung misst sich insbesondere auch an der Verbindung von Pflegetheorie und Pflegepraxis. Diese Fortbildung dient dem wichtigen und wertvollen Austausch zwischen allen Lehrpersonen.
Referentin: Monika Podbiel
Termine: 26.05.2025 AUSGEBUCHT; 18.11.2025
Termine 2026:
Do. 05.02.2026
Do.19.11.2026
Für diese Online-Fortbildung benötigen alle Teilnehmenden einen Internetanschluss und ein internetfähiges Endgerät (Laptop, PC oder Tablet).
Unsere Gesellschaft wird immer bunter. Sprachliche und kulturelle Verständigung spielen eine zentrale Rolle bei der gesundheitlichen Versorgung zu Pflegender. Dies gilt ebenfalls für die kompetente Begleitung der Auszubildenden in allen Settings der Pflege. Sicherlich keine einfach zu bewältigende Aufgabe, aber sie ist machbar! Sie, als zukünftige oder bereits erfahrene Praxisanleiter*innen sind diejenigen, die das Bindeglied zwischen der theoretischen und praktischen Ausbildung darstellen. Sie sind diejenigen, die die Auszubildenden anleiten, Fachwissen und notwendige Softskills vermitteln und auf ihrem Weg durch den Berufsalltag stärken. Sprachliche Verständigung ist also der zentralste Teil Ihrer beruflichen Handlungskompetenz.
- Reflexion eigener Einstellungen
- Alltagssprache versus Fachsprache
- Vorentlastung schaffen im Berufsalltag
- Sprachverständnis (z. B. für Beratung und Anleitung von zu Pflegenden und ihrer Zugehörigen, …)
- Hörverständnis (z. B. bei Visiten, im Austausch mit dem interdisziplinären Team…)
- Leseverständnis (z. B. für die Ausarbeitung von Praxis- bzw. Arbeits- und Lernaufgaben, Arbeit mit Pflegeplanung, mit digitalen Patientenakten und Arbeitsplatzsystemen …)
- Vorstellung und Erprobung sprachsensibler Methoden für den pflegerischen Berufsalltag und Anleitungssituationen
- Erfahrungsaustausch zur und (Nach-) Besprechung einzelner Methoden
Referentinnen: Anna-Katharina Dittmar-Grützner und Marion Deiters
Termine:
13.11.2026
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Menschen zu pflegen ist eine anspruchsvolle Tätigkeit. Besonders Auszubildende sehen sich mit vielen herausfordernden Situationen konfrontiert. Methoden aus der Supervision und dem Coaching geben Ihnen als Praxisanleitungen, die Möglichkeit diese besonderen Belastungssituationen professionell zu begleiten. Vor dem Hintergrund praxisnaher Beispiele erlernen Sie Strategien und Techniken für eine bestmögliche Unterstützung und Begleitung Ihrer Auszubildenden in belastenden Situationen.
Referentin: Birgit Hullermann
Termine:
Di. 24.02.2026
Di. 17.11.2026
Ein Fortbildungstag in Präsenz (8h)
Eine individuelle Erprobungsphase in der Praxis
Eine weitere Fortbildungseinheit online (4h) am 10.12.2026
Zielgruppe: Berufspädagogik für Praxisanleitende
Voraussetzungen: Voraussetzung zur Teilnahme an der Fortbildung ist eine abgeschlossene
Weiterbildung „Praxisanleitung in Gesundheits- und Sozialberufen“.
Rollenambiguität im Kontext von Praxisanleitung
Praxisanleitende sind häufig an mehreren Stellen gleichzeitig gefordert und müssen unterschiedliche Erwartungen erfüllen. Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen steht dabei selbstverständlich im Vordergrund. Aber auch andere Personengruppen äußern direkt oder indirekt Erwartungen. Hierzu zählen z.B. Auszubildende, Lehrpersonen aus der Schule, die Teammitglieder oder Personen der Leitungsebene. Alles unter einen Hut zu bekommen, ist manchmal unmöglich.
Mit dieser „Unmöglichkeit“ beschäftigt sich das BMFTR-Forschungsprojekt LimCare. In dieser Fortbildung tauchen Sie tiefer in dieses Problem ein. Auf der Grundlage zentraler Ergebnisse des Forschungsprojektes werden die Widersprüchlichkeiten der Rolle von Praxisanleitenden diskutiert. Gemeinsam mit den Dozierenden werden unterschiedliche Handlungsoptionen und Strategien für den Alltag entwickelt.
Die Fortbildung umfasst einen Fortbildungstag (8h), eine individuelle Erprobungsphase in der Praxis sowie eine weitere Fortbildungseinheit (4h) online, sodass wir Ihnen ein Zertifikat für eineinhalb Fortbildungstage (12h) ausstellen.
Voraussetzung für die Teilnahme an der Fortbildung ist die Bereitschaft, an einer Studie im Rahmen des Forschungsprojektes anonymisiert teilzunehmen.
Referent*innen
Kooperation mit der Universität Münster: Katharina Kettler, M.Ed & Prof. i.V. Dr. Wilhelm Koschel.
Termine:
- Mi. 04.11.2026 (8h Präsenz) und Do.10.12.2026 (4 Stunden online)
- Mo. 09.11.2026 (8h Präsenz) und Do.10.12.2026 (4 Stunden online)
- Do. 12.11.2026 (8h Präsenz) und Do.10.12.2026 (4 Stunden online)
- Fr. 13.11.2026 (8h Präsenz) und Do.10.12.2026 (4 Stunden online)
Kursgebühr (1,5 Tage): Die Fortbildungskosten betragen 79 Euro inkl. Lehrgangsmaterialien und Teilnahmegebühren.
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Neu in 2026:
In unseren Anleitungssituationen erleben wir Konstellationen, die uns sprachlich und handlungsmäßig Grenzen aufzeigen. Wie handeln wir „gerecht“ in Bezug auf Anleitungssituationen, wenn die Zeit fehlt, Praxis und Theorie auseinanderdriften und kulturelle Unterschiede uns ins Schwimmen bringen?
Gemeinsam werden wir anhand von moralisch herausfordernden Praxisbeispielen die Sprach- und Handlungsfähigkeit für solche Situationen stärken. Zur Verfestigung der Möglichkeiten werden wir anhand eines Leitfadens unterschiedliche Situationen auf Grundlage ethischer Maßstäbe und Kriterien reflektieren. Unter Einbezug der Kompetenzen ihrer Kolleg*innen werden wir Handlungsalternativen erarbeiten.
Referent/in: Julia Rickert (Referentin Christliche Ethik/Leitbild/Spiritualität (CELS), Alexianer GmbH
Termine:
Mi. 02.09.2026
Neu in 2026:
Pflegende sind im Berufsalltag häufig körperlich stark gefordert – beim Lagern, Umlagern, Mobilisieren und Unterstützen von Patient: innen.
40 Prozent aller Krankmeldungen im Pflegebereich haben ihren Ursprung in muskuloskeletalen Erkrankungen, die häufig durch körperliche Überlastung während der Arbeit entstehen.
Welche Möglichkeiten haben wir unsere Auszubildenden davor zu schützen und wie bleiben wir gemeinsam gesund? Um langfristig gesund zu bleiben und die eigene Leistungsfähigkeit zu erhalten, ist ein bewusster Umgang mit dem eigenen Körper unverzichtbar. Die Teilnehmenden werden in praktischen Erfahrungen und Übungen herkömmliche Arbeitsweisen reflektieren und vergleichen mit dem VIV-ARTE® Pflegekonzept.
Referent:innen: Bärbel Overkamp
Termine:
Fr. 24.04.2026 - 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Fr. 09.10.2026 - 08:30 Uhr bis 15:45 Uhr (8 Stunden)
Bewegungsmangel führt bei pflegebedürftigen Menschen häufig zu Sekundärerkrankungen wie Muskelschwäche, Kreislaufproblemen oder erhöhter Sturzgefahr.
In diesem praxisorientierten Seminar lernen Sie, wie Bewegung und Prophylaxen gezielt in den Pflegealltag integriert werden können, um Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität zu fördern.
Sie reflektieren die eigene Pflegepraxis, erhalten Impulse zur Gesundheitsförderung und entwickeln Strategien, um Auszubildende zur aktiven Bewegungsförderung anzuleiten.
Referent:innen: Bärbel Overkamp
Termine:
Fr. 19.06.2026
Fr. 11.12.2026
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Neu in 2026:
Psychiatrische Pflege lebt von Beziehung, Kommunikation und einem feinen Gespür für Situationen, in denen das eigene Gegenüber anders denkt, fühlt oder handelt. Für Auszubildende ist dieser Bereich oft Neuland – geprägt von Unsicherheit, Vorbehalten oder Sorge, „nichts tun zu können“.
In dieser Fortbildung möchten wir Praxisanleitende stärken, die Auszubildende im psychiatrischen Setting begleiten. Gemeinsam schauen wir darauf, wie Anleitung Sicherheit vermittelt, Interesse weckt und Verständnis für die Besonderheiten dieses Arbeitsfeldes schafft. Dabei reflektieren wir auch die Brücke zwischen schulischer Vorbereitung – häufig mit „somatischer Brille“ – und den realen Anforderungen psychiatrischer Praxis.
Wir entwickeln Strategien, um Auszubildende im psychiatrischen Einsatz professionell, empathisch und reflektiert anzuleiten. Sie erweitern Ihre Handlungskompetenz, um Lernprozesse individuell zu gestalten, Motivation zu fördern und auch in schwierigen Situationen sicher zu agieren.
Referent/in: Bastian Dieckhues
Termine:
Do. 05.03.2026
Mo. 19.10.2026
Eintägige Fortbildung für Praxisanleitungen (8 Stunden)
Neu in 2026:
Pflegeauszubildende stehen häufig unter hohem emotionalem, körperlichem und organisatorischem Druck. Sie erleben Belastungssituationen, Grenzerfahrungen und vielfältige Erwartungen. Praxisanleitende haben hier eine Schlüsselfunktion: Sie begleiten, stabilisieren und prägen die Haltung der Lernenden im Berufsalltag. Dieses Seminar unterstützt Sie dabei, die seelische Widerstandskraft (Resilienz) Ihrer Auszubildenden gezielt zu fördern – und zugleich die eigene Widerstandskraft zu stärken.
Zielsetzung:
Die Teilnehmenden
• verstehen die Bedeutung von Resilienz im Pflegeausbildungsalltag
• kennen zentrale Schutz- und Risikofaktoren für Auszubildende
• reflektieren eigene Haltungen im Umgang mit Belastungen
• erlernen Strategien, um Auszubildende ressourcenorientiert zu begleiten
• entwickeln konkrete Ideen, wie Resilienzförderung im Anleitungskonzept verankert werden kann.
Referent/in: Birgit Hullermann
Termine:
Do. 12.03.2026
Mi. 02.12.2026
Die Gebühren für ein Eintagesseminar belaufen sich auf 159,00 Euro und für ein Zweitagesseminar (Themen 09 und 21) 319,00 Euro inkl. Kaffee, Tee, Wasser und Lehrgangsmaterialien.
Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme.
Sie finden den Anmeldelink jeweils direkt beim Thema der von Ihnen gewählten Fortbildung.
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