Zwei Fortbildungstage für Betreuungsassistent*innen

Die Pflichtfortbildung für Personen, die eine abgeschlossene Weiterbildung zur Betreuungskraft nach § 43 b SGB XI (ehemals § 87, ehemals § 53c SGB XI) haben, umfasst mindestens einmal jährlich eine zweitägige Fortbildungsmaßnahme, in der das vermittelte Wissen aktualisiert wird und die eine Reflexion der beruflichen Praxis einschließt.

Diese Fortbildung ist auch geeignet für bereits qualifizierte Alltagsbegleitungen nach § 45a SGB XI (§ 8 AnFöVO), Beschäftigte im Sozialen Dienst und Interessierte ohne Grundqualifikation.

1. Tag: Spiritualität in Wort und Tat – Impulse zu innerer Ruhe und Achtsamkeit


Am ersten Tag nähern Sie sich in einem Workshop unseren „Guten Geistern“. Was stärkt uns für die eigene Gesundheit und welche Ressourcen sind ausbaufähig? Ziel ist es, selbst in die Ruhe zu gelangen und die eigene Kraft zu spüren. Dies ist ein guter Ort für viel Praxis und etwas Theorie. Nach dem eigenen Erleben und Wahrnehmen von unterschiedlichen Übungen können Sie diese anschließend im persönlichen Alltag und in der beruflichen Praxis einsetzen. Sind Sie neugierig geworden und möchten etwas ändern? Dann freue ich mich auf unser Miteinander.

Inhaltliche Beschreibung:

  • Spirituelle Impulse
  • Achtsamkeit & Meditation
  • Fantasiereisen
  • Autogenes Training
  • Qi Gong
  • Stuhlyoga
  • Atemtechniken
  • Einsatz von Klang und Duft zur Vertiefung der Entspannung

Methoden:
Kurzvorträge, Partnerübungen, Kleingruppenarbeit, Praxiseinheiten, Erfahrungsaustausch, Selbstreflexion und Reflexion der beruflichen Praxis

Wichtiger Hinweis:
Bitte bringen Sie bequeme Kleidung im Zwiebellook, eine (Yoga-)Matte, ein Handtuch, ggf. Kissen und Decke mit.

Referentin: Petra Heuermann, Pflegefachkraft, Systemische Beraterin, Ethikberaterin, Schulungsreferentin für Prävention, Soziotherapeutin, Senden

2. Tag: Professionell begleiten: Umgang mit herausforderndem Verhalten für Betreuungskräfte

Am Vormittag geht es um das Thema „Umgang mit herausforderndem Verhalten insbesondere von Menschen mit Demenz. In dieser praxisnahen Schulung lernen Sie, herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz besser zu verstehen und sicher zu begleiten. Wir beleuchten typische Auslöser, zeigen alltagsnahe Strategien zur Deeskalation und vermitteln einfache Techniken, die sofort im Betreuungsalltag anwendbar sind.
Ziel ist es, Sicherheit im Handeln zu gewinnen, Belastungen zu reduzieren und eine wertschätzende, personenzentrierte Betreuung zu ermöglichen 

Inhaltliche Beschreibung:

  • Sensibilisierung der Wahrnehmung für die Sichtweise und die Bedürfnislagen der Menschen mit Demenz
  • Entwicklung von Alternativlösungen für konkrete Problemsituationen (Fallbeispiele)
  • Auffrischung zentraler kommunikationspsychologische Aspekte und Übung von Deeskalationsstrategien (Wie reagiere ich, wenn...?)

Wichtiger Bestandteil des zweiten Tages ist am Nachmittag der gemeinsame Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/-innen. Hierbei dienen die positiven und negativen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen als eine Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, den Teilnehmer/-innen in ihrer praktischen Arbeit Unterstützung zu geben, so dass sie in der Praxis gut auf Probleme und Herausforderungen reagieren können.

Referentin: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

Termine und Anmeldung: Do. 01.10.2026 + Fr. 02.10.2026

1. Tag: „Lebensräume, die guttun“ - Milieugestaltung für Menschen mit Demenz

Ein gut gestaltetes Umfeld kann für Menschen mit Demenz Sicherheit, Orientierung und Lebensqualität entscheidend verbessern. In dieser Fortbildung lernen Betreuungskräfte, wie sich Räume, Tagesstruktur und Sinnesreize gezielt so gestalten lassen, dass sie den Alltag erleichtern und herausfordernde Situationen reduzieren.

Die Teilnehmenden erhalten praxisnahe Impulse zu:

  • Grundprinzipien der Milieugestaltung
  • Orientierungshilfen und Strukturgebern im Wohn- und Betreuungsbereich
  • Umgang mit Reizen, Geräuschen, Farben und Materialien
  • Gestaltung einer aktivierenden, wertschätzenden Atmosphäre
  • Sensibilisierung der Wahrnehmung für die Sichtweise und die Bedürfnislagen der Menschen mit Demenz
  • Entwicklung von Alternativlösungen für konkrete Problemsituationen (Fallbeispiele)
  • Auffrischung zentraler kommunikationspsychologische Aspekte und Übung von Deeskalationsstrategien (Wie reagiere ich, wenn...?)

Ziel ist es, Betreuungskräfte zu befähigen, mit einfachen Mitteln ein Umfeld zu schaffen, das Sicherheit vermittelt, Selbstständigkeit fördert und die individuellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz in den Mittelpunkt stellt.

Referentin: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

2. Tag: Professionell begleiten: Umgang mit herausforderndem Verhalten für Betreuungskräfte

Am Vormittag geht es um das Thema „Umgang mit herausforderndem Verhalten insbesondere von Menschen mit Demenz. In dieser praxisnahen Schulung lernen Sie, herausforderndes Verhalten von Menschen mit Demenz besser zu verstehen und sicher zu begleiten. Wir beleuchten typische Auslöser, zeigen alltagsnahe Strategien zur Deeskalation und vermitteln einfache Techniken, die sofort im Betreuungsalltag anwendbar sind.
Ziel ist es, Sicherheit im Handeln zu gewinnen, Belastungen zu reduzieren und eine wertschätzende, personenzentrierte Betreuung zu ermöglichen 

Inhaltliche Beschreibung:

Wichtiger Bestandteil des zweiten Tages ist am Nachmittag der gemeinsame Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/-innen. Hierbei dienen die positiven und negativen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen als eine Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, den Teilnehmer/-innen in ihrer praktischen Arbeit Unterstützung zu geben, so dass sie in der Praxis gut auf Probleme und Herausforderungen reagieren können.

Referentin: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

Termine und Anmeldung: Do. 26.11.2026 + Fr. 27.11.2026

Die Gebühren betragen für zwei Tage 319,00 Euro inkl. Kaffee, Tee, Wasser und Lehrgangsmaterialien.

Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme.

Sie finden den Anmeldelink jeweils direkt beim Thema der von Ihnen gewählten Fortbildung.

Jahresangebot 2027

Die Fortbildungsveranstaltungen beginnen i. d. R. um 08:30 Uhr.

1. Tag: Wenn die Seele altert – Psychische Erkrankungen im Alter verstehen und begleiten

Ältere Menschen sind nicht nur von körperlichen Veränderungen betroffen. Auch psychische Erkrankungen können die Lebensqualität, das Wohlbefinden und die soziale Teilhabe erheblich beeinflussen. Depressionen, Angststörungen, Suchterkrankungen oder wahnhafte Symptome werden im Alltag jedoch häufig übersehen oder fälschlicherweise als normale Begleiterscheinungen des Alterns interpretiert.

In diesem Seminar erhalten die Teilnehmenden einen praxisnahen Überblick über häufige psychische Erkrankungen im Alter. Sie lernen, Verhaltensweisen besser einzuordnen, ihre eigene Haltung zu reflektieren und Handlungsmöglichkeiten für eine wertschätzende und ressourcenorientierte Betreuung zu entwickeln.

Inhalte:

  • Psychische Gesundheit und psychische Erkrankungen im Alter
  • Ursachen und Risikofaktoren psychischer Erkrankungen im Alter 
  • Warnsignale erkennen und richtig einordnen 
  • Auswirkungen auf Alltag, Kommunikation und Verhalten 
  • Wertschätzender und professioneller Umgang mit Betroffenen 
  • Möglichkeiten und Grenzen der Betreuung 
  • Fallbeispiele aus dem Betreuungsalltag 
  • Erfahrungsaustausch und Reflexion der eigenen Praxis 

2. Tag: Mitfühlend begleiten – Abschied, Tod und Trauer im Betreuungsalltag (vormittags)

Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer gehört auch zum Alltag von Betreuungsassistentinnen und Betreuungsassistenten. Bewohnerinnen und Bewohner verlieren Mitmenschen, Angehörige nehmen Abschied und auch Mitarbeitende erleben diese Situationen häufig als emotional herausfordernd.

Die Fortbildung stärkt die Handlungssicherheit im Umgang mit Abschied, Tod und Trauer und unterstützt Betreuungsassistentinnen und Betreuungsassistenten dabei, Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen, trauernde Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige würdevoll und empathisch zu begleiten. Gleichzeitig bietet das Seminar Raum, die eigene Haltung zu reflektieren und Strategien für einen gesunden Umgang mit belastenden Situationen zu entwickeln.

Inhalte:

  • Abschied, Sterben und Tod als Teil des Lebens
  • Trauer verstehen – individuelle Trauerreaktionen erkennen
  • Bedürfnisse sterbender Menschen wahrnehmen
  • Einfühlsame Kommunikation mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Angehörigen
  • Rituale des Abschieds im Pflegealltag gestalten
  • Eigene Gefühle wahrnehmen und gut für sich selbst sorgen
  • Fallbeispiele und Erfahrungsaustausch aus der Praxis

Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Betreuungsalltag (Reflektion) verpflichtender Teil jeder der zweitägigen Veranstaltungen (nachmittags)

Wichtiger Bestandteil des zweiten Tages ist am Nachmittag der gemeinsame Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/-innen. Hierbei dienen die positiven und negativen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen als eine Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, den Teilnehmer/-innen in ihrer praktischen Arbeit Unterstützung zu geben, so dass sie in der Praxis gut auf Probleme und Herausforderungen reagieren können.

Referent*innen: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

Termine: Mo. 25.10.2027 und Di. 26.10.2027

Uhrzeit: 08:30 Uhr – 15:45 Uhr

Qualifikation & Kosten:

Die Fortbildungskosten (2 Tage) betragen 350,00 Euro inkl. Lehrgangsmaterialien und Zertifikatsgebühren.

Anmeldung

1. Tag: Neue Generationen – neue Erwartungen: Betreuung im Wandel

Die Menschen, die heute und künftig in stationäre Einrichtungen einziehen oder Tagespflegeangebote nutzen, unterscheiden sich in ihren Lebensgeschichten, Wertvorstellungen und Erwartungen von früheren Generationen. Sie möchten mitgestalten, selbstbestimmt leben und ihre individuellen Interessen auch im Pflege- und Betreuungsalltag wiederfinden.

Die Fortbildung bietet Raum für Austausch, Reflexion und das gemeinsame Erarbeiten alltagstauglicher Lösungen. Ziel ist es, Betreuung noch individueller, attraktiver und ressourcenorientierter zu gestalten und Menschen mit ihren persönlichen Interessen und Wünschen in den Mittelpunkt zu stellen.

Inhalte:

  • Generationen im Wandel – was prägt die Menschen von heute?
  • Neue Erwartungen an Betreuung, Teilhabe und Selbstbestimmung
  • Unterschiedliche Biografien als Grundlage einer bedürfnisorientierten Betreuung
  • Herausforderungen und Chancen für Betreuungsassistentinnen und Betreuungsassistenten
  • Praxisnahe Ideen für eine moderne Gestaltung von Betreuungsangeboten
  • Reflexion des eigenen Handelns und Austausch von Erfahrungen

Referent*in: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

2. Tag: Mitfühlend begleiten – Abschied, Tod und Trauer im Betreuungsalltag (vormittags)

Der Umgang mit Sterben, Tod und Trauer gehört auch zum Alltag von Betreuungsassistentinnen und Betreuungsassistenten. Bewohnerinnen und Bewohner verlieren Mitmenschen, Angehörige nehmen Abschied und auch Mitarbeitende erleben diese Situationen häufig als emotional herausfordernd.

Die Fortbildung stärkt die Handlungssicherheit im Umgang mit Abschied, Tod und Trauer und unterstützt Betreuungsassistentinnen und Betreuungsassistenten dabei, Menschen auch in schwierigen Lebenssituationen, trauernde Bewohnerinnen, Bewohner und Angehörige würdevoll und empathisch zu begleiten. Gleichzeitig bietet das Seminar Raum, die eigene Haltung zu reflektieren und Strategien für einen gesunden Umgang mit belastenden Situationen zu entwickeln.

Inhalte:

  • Abschied, Sterben und Tod als Teil des Lebens
  • Trauer verstehen – individuelle Trauerreaktionen erkennen
  • Bedürfnisse sterbender Menschen wahrnehmen
  • Einfühlsame Kommunikation mit Bewohnerinnen, Bewohnern und Angehörigen
  • Rituale des Abschieds im Pflegealltag gestalten
  • Eigene Gefühle wahrnehmen und gut für sich selbst sorgen
  • Fallbeispiele und Erfahrungsaustausch aus der Praxis

2. Tag: Umgang mit Problemen und Herausforderungen im Betreuungsalltag (Reflektion) verpflichtender Teil jeder der zweitägigen Veranstaltungen (nachmittags)

Wichtiger Bestandteil des zweiten Tages ist am Nachmittag der gemeinsame Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmer/-innen. Hierbei dienen die positiven und negativen Erfahrungen der Teilnehmer/-innen als eine Arbeitsgrundlage. Ziel ist es, den Teilnehmer/-innen in ihrer praktischen Arbeit Unterstützung zu geben, so dass sie in der Praxis gut auf Probleme und Herausforderungen reagieren können.

Referent*in: Christa Hartmann, Dipl. Pädagogin, Referentin u. Beraterin für Einrichtungen der Altenhilfe u. des Gesundheitswesens, Münster

Termine: Mi. 08.11.2027 + Do. 09.11.2027

Uhrzeit: 08:30 Uhr –15:45 Uhr

Qualifikation & Kosten:

Die Fortbildungskosten (2 Tage) betragen 350,00 Euro inkl. Lehrgangsmaterialien und Zertifikatsgebühren.

Anmeldung

Die Gebühren betragen für zwei Tage 350,00 Euro inkl. Kaffee, Tee, Wasser und Lehrgangsmaterialien.

Die Teilnehmer erhalten ein Zertifikat über die Teilnahme.

Sie finden den Anmeldelink jeweils direkt beim Thema der von Ihnen gewählten Fortbildung.


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